Menü auf/zu

Hier trainieren unsere Teilnehmer für EXTREM-EXTREM

Vielen Dank für eure Zusendung der einzelnen Berichte

Uplandsteig-Marathon 2018:

Rekord-Teilnehmerzahl! Aber hat jemand auch für Extrem-Extrem trainiert? Falls ja, freuen wir uns über einen kleinen Erfahrungsbericht.

Für alle anderen haben wir hier den Bericht aus der Waldeckischen Landeszeitung vom 15.05.2018 (Wilhelm Figge, WLZ)

Langstreckenwandern auf dem Uplandsteig mit 151 Teilnehmern - 22 absolvierten volle Distanz

Willingen. Um sechs Uhr früh ging es für die ehrgeizigsten Wanderer los: 25 Athleten machten sich in Willingen auf, beim "Marathon" binnen eines sonnigen, nur leicht bewölkten Wandertages den gesamten Uplandsteig zu meistern - mehr absolvierten die vollen 66 Kilometer seit Einführung der Veranstaltung 2015 noch nie.
Dass noch dazu 68 Teilnehmer die 42 KIlometer lange Strecke und 58 den "Halbmarathon" schafften, bescherte den Veranstaltern vom Upländer Gebirgsverein eine Rekordbeteiligung von 151 Teilnehmern. Von einer 14-jährigen bis zum Senior reichte dsa Feld, dass auf dem Qualitätswanderweg durch das abwechslungsreiche Terrain mit Bergen und Tälern, Wäldern und Wiesen, Sumpflandschaft und Bergheide zog.
Die Wanderer, welche sich frühmorgens in Willingen aufmachten, hatten 1500 Höhenmetzer zu bewältigen. Und auch die in Eimelrod und Usseln startenden Gruppen sahen einem langen Wandertag entgegen, der ihnen jedoch mit schönem, aber nicht zu heißen Wetter entgegenkam. An fünf Versorgungsstellen und Kontrollpunkten wurden die ermüdeten und zum Teil schweißgebadeten Läufer etwa mit Buttermilch und Müsli versorgt. Insgesamt waren 21 ehrenamtliche Helfer im Einsatz. Zudem stand ein Notdienst bereit, um erschöpfte Wanderer abzuholen.
Benötigt wurde er weniger als im Vorjahr: Zwei Teilnehmer wurden vom Streit abgeholt, einer konnte an der Hillekopfhütte nicht weiter und rief den Notruf - konnte aber flugs aus dem Krankenhaus zu seinen Mitwanderern ins Willinger Besucherzentrum zurückkehren. "Die meisten Teilnehmer haben so etwas schon mal gemacht", erklärte HAns Görzen, beim UGV für die Pressearbeit zuständig: Da komme es darauf an, sich vorzubereiten und sich seine Kräfte einzuteilen. So hätten sie sich nach der Zielankunft erschöpft, aber sehr zufrieden gezeigt. (wf/r)

Oliver Seipp hat hier trainiert:

Kurzbericht Mount Everest Treppenmarathon 2018 bei Dresden

Ich konnte in Radebeul alle Stärken ausspielen, die mir das Extremhiking verliehen hat. Sehr lange Distanzen mit 6 bis 7 Km/h durchzugehen, keine längeren Pausen zu brauchen, den eigenen Körper zu kennen ( wie reagiert mein Körper Nachts, welche Verpflegung brauche ich wann usw.). Das Bergsteigen hat mir über Jahre Vorteile beim Bergaufgehen verliehen.

Ich habe es tatsächlich geschafft, ohne eine einzige Pause durchzugehen. Ich habe mich auf der Strecke ( an den Wendepunkten) verpflegt. Auf der Treppe war ich in meinem Element und konnte mit wunderbar gleichmäßiger Tiefenatmung Runde um Runde zurücklegen.

Ich habe euch im März versprochen unser geliebtes Hiking aufzuwerten! Es waren viele Entbehrungen und viel Training notwendig ( 453 Runden Kaskadentreppe Herkules und das normale Hiking wollte ja auch weiter bedient werden, war doch ein Marathon berechnet auf die „ flacheren“ Streckenabschnitte zurückzulegen)… Ich denke, ich habe Wort gehalten!

Diese konstanten Rundenzeiten, vor allem Nachts…..das muss erst mal Jemand so nachmachen!!

Ein wenig ärgere ich mich, dass ich die verbleibenden 2 Stunden nicht langsam weitergegangen bin…..so hätte ich mit etwa 106 oder 107 Runden in der Gesamtwertung den 5. oder 6. Platz erreichen können, und das als Hiker!!!!!

Aber mein persönliches Ziel habe ich erreicht…..den Mount Everest zu besteigen!!!

http://www.treppenmarathon.de/rueckblick/

 

Ein weiteres Trainingslager von Oliver Seipp und Hermann Fischer:

Rennsteighike: 100 Meilen